Kaffee und Tee gegen das Risiko einer Demenz

18/02/2026

Kaffee und Tee gehören zu den weltweit am häufigsten konsumierten Getränken. Neben dem geselligen Aspekt ihres Konsums und ihren geschmacklichen Qualitäten haben diese beiden Getränke auch gesundheitliche Vorteile. Eine Studie hat diese beiden Getränke und ihre möglichen Auswirkungen auf das Demenzrisiko und die kognitiven Fähigkeiten untersucht.

Kaffee enthält 𝐊𝐨𝐟𝐟𝐞𝐢𝐧, einen Wirkstoff, der das 𝐍𝐞𝐫𝐯𝐞𝐧𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 𝐚𝐧𝐫𝐞𝐠𝐭. Er enthält außerdem 𝐏𝐨𝐥𝐲𝐩𝐡𝐞𝐧𝐨𝐥𝐞, die dafür bekannt sind, Entzündungen und oxidativen Stress zu reduzieren und die Insulinsensitivität sowie die Verdauungsaktivität zu verbessern. Tee gibt es in 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐨𝐫𝐭𝐞𝐧 (grün, schwarz, weiß, Rooibos usw.). Er enthält ebenfalls Polyphenole, 𝐢𝐧𝐬𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐠𝐫𝐮̈𝐧𝐞𝐫 𝐓𝐞𝐞. Sein Hauptwirkstoff ist 𝐓𝐞𝐢𝐧, das eine ähnliche Wirkung wie Koffein hat. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift 𝐽𝐴𝑀𝐴 veröffentlichte Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐟𝐫𝐢𝐬𝐭𝐢𝐠𝐞𝐦 𝐓𝐞𝐞- 𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐚𝐟𝐟𝐞𝐞𝐤𝐨𝐧𝐬𝐮𝐦 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐦 𝐑𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨 𝐟𝐮̈𝐫 𝐃𝐞𝐦𝐞𝐧𝐳 𝐮𝐧𝐝 𝐤𝐨𝐠𝐧𝐢𝐭𝐢𝐯𝐞𝐧 𝐅𝐚̈𝐡𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧.

Der Hauptvorteil dieser Studie liegt in der 𝐀𝐧𝐳𝐚𝐡𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫, die in zwei prospektiven Kohorten (insgesamt 131 821 Personen) erfasst wurden, sowie in der 𝐃𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐛𝐞𝐨𝐛𝐚𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠, die bis zu 43 Jahre betrug. Insgesamt wurden 11 033 Fälle von Demenz gemeldet. Ein 𝐡𝐨̈𝐡𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐊𝐚𝐟𝐟𝐞𝐞𝐤𝐨𝐧𝐬𝐮𝐦 war mit einem 𝐠𝐞𝐫𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐃𝐞𝐦𝐞𝐧𝐳𝐫𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨 und einer geringeren Prävalenz subjektiver kognitiver Beeinträchtigungen verbunden. Der Teekonsum 𝐳𝐞𝐢𝐠𝐭𝐞 𝐚̈𝐡𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐫𝐠𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞, während entkoffeinierter Kaffee keinen besonderen Nutzen hinsichtlich des Demenzrisikos oder kognitiver Beeinträchtigungen hatte.

Aber wie hoch sind nun die 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐦𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐃𝐨𝐬𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 für diese beiden Getränke? Der Artikel wies darauf hin, dass 𝐳𝐰𝐞𝐢 𝐛𝐢𝐬 𝐝𝐫𝐞𝐢 𝐓𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐊𝐚𝐟𝐟𝐞𝐞 und 𝐞𝐢𝐧 𝐛𝐢𝐬 𝐳𝐰𝐞𝐢 𝐓𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐓𝐞𝐞 𝐩𝐫𝐨 𝐓𝐚𝐠 die Dosierungen sind, bei denen die Verbindung mit einer Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten am optimalsten ist.