Zusammenhang zwischen Demenz und Schlaflosigkeit

2. April 2026

Schlaflosigkeit ist ein Leiden, von dem zwischen 15 und 20% der Erwachsenen in Frankreich betroffen sind. Zu den zahlreichen Folgen zählt auch das Risiko einer Demenzerkrankung, das bereits seit einigen Jahren bekannt ist. Dieses Risiko wurde nun in einer Gruppe älterer Menschen in den Vereinigten Staaten quantifiziert.

𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟𝐥𝐨𝐬𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 ist eine Erkrankung, bei der 𝐧𝐞𝐮𝐫𝐨𝐛𝐢𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐩𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐔𝐫𝐬𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 zusammenwirken. Sie ist durch einen ungewollten Schlafmangel gekennzeichnet, sei es in Bezug auf die Quantität oder die Qualität des Schlafes. Je nach Person kann sich dies in Einschlafschwierigkeiten, nächtlichem Aufwachen und/oder zu frühem Erwachen äußern. Zudem nimmt die 𝐇𝐚̈𝐮𝐟𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟𝐥𝐨𝐬𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 mit zunehmendem Alter tendenziell zu, da das Älterwerden oft mit einer Verschlechterung der Schlafqualität einhergeht. Diese Erkrankung beeinträchtigt die Lebensqualität, verschlimmert Begleiterkrankungen, führt zu Arbeitsausfällen und erhöht das Risiko für Verkehrsunfälle oder Arbeitsunfälle. Sie stellt zudem einen 𝐑𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨𝐟𝐚𝐤𝐭𝐨𝐫 𝐟𝐮̈𝐫 𝐃𝐞𝐦𝐞𝐧𝐳 𝐝𝐚𝐫.

Diese kürzlich im 𝐽𝑜𝑢𝑟𝑛𝑎𝑙 𝑜𝑓 𝐺𝑒𝑟𝑜𝑛𝑡𝑜𝑙𝑜𝑔𝑦 veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass der Anteil der Bevölkerung, bei dem eine 𝐃𝐞𝐦𝐞𝐧𝐳 𝐰𝐚𝐡𝐫𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐟 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟𝐥𝐨𝐬𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 (aller Art) zurückzuführen ist, 𝐛𝐞𝐢 𝟏𝟐,𝟓% 𝐥𝐚𝐠, wobei dieser Wert bei Frauen etwas höher war (13,1%). Der Artikel schätzte, dass im Jahr 2022 etwa 449 069 Fälle von Demenz hätten vermieden werden können, wenn die Schlaflosigkeit effektiv behandelt worden wäre.

Daher könnte eine 𝐁𝐞𝐡𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟𝐥𝐨𝐬𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 bei Patienten ihr Demenzrisiko positiv beeinflussen. Neben dem Zusammenhang mit Schlaflosigkeit haben Studien auch einen Zusammenhang zwischen einem 𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐰𝐚̈𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐠𝐥𝐲𝐦𝐩𝐡𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 (das während des Schlafs Giftstoffe aus dem Gehirn abtransportiert) und einem erhöhten Demenzrisiko sowie ein erhöhtes Risiko für Demenz und Schlaganfall bei Menschen mit 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐞𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐚𝐟𝐚𝐩𝐧𝐨𝐞-𝐒𝐲𝐧𝐝𝐫𝐨𝐦 festgestellt.